Entstehung

Die Flussmeisterstelle Wasserburg lud erstmals am 20. August 1988 zur Erinnerung an die Hochwasserereignisse nach 1899 und zur endgültigen Fertigstellung des Hochwasserdammes ein. Zwar gab es an diesem Tag kein bedrohliches Hochwasser, jedoch betrug der Pegelstand mehr als vier Meter und aufgrund des Regens musste das erste Fest auf Sonntag verschoben werden. Die Idee vom Inndammfest stammte vom damaligen Flussbaumeister Herbert Rödig und entstand nach Abschluss der Hochwasserfreilegungsarbeiten bei einer gemütlichen Runde bei der Feuerwehr bei der er sagte: „Kein Hochwasser mehr, das müssten wir eigentlich feiern“. Kurz darauf erschien das Inndammfest auch schon im Veranstaltungskalender.

Zum zweiten Inndammfest schlossen sich die Vereine, Wirte, Gottfried Held (Innschifffahrt) und die Flussmeisterstelle zusammen und nennen sich bis heute die „Inndammbiber“. Zu den ersten Vereinen gehörten die Briefmarkenfreunde, die Soldaten- und Kriegerkameradschaft, der Schachclub, die Wasserwacht, der FC Wagnerwirt, die freiwillige Feuerwehr und der Rauchclub sowie einige Wirte. 20 Jahre lang begleitete und organisierte "Ober-Inndammbiber" und Flussmeister Herbert Rödig noch das Inndammfest, dann übernahm Bauhofleiter Guido Zwingler.

Das Inndammfest in Wasserburg am Inn findet am dritten Samstag im August statt.
Heute ein großes Volksfest, können die Besucher auf dem Inndamm bis in die Altstadt wandern und an den vielen Ständen so manche kulinarische Schmankerl zu sich nehmen und die durstigen ein Glas kühles Bier oder Wein trinken.

(Quelle: Christian Huber, Wasserburger Stimme)